Kaution für Immobilie

6. Juni 2010 – Wohnen / Haushalt

Sicherheitsleistung für die Mietwohnung

Sicherstellung für eventuell nicht erbrachte Mietzinszahlungen oder Schäden am Mietobjekt, die der Mieter verursacht hat

Als Kaution bezeichnet man einen Geldbetrag, der in einem Handels- oder Rechtsgeschäft als Sicherheit für allfällige Forderungen hinterlegt wird. Bei Abschluss eines Mietvertrages dient die Kaution dem Vermieter, um damit allenfalls Schäden, Mietrückstände, usw. abzudecken, die ein Mieter verursacht hat. Daher ist es wichtig und zum Vorteil aller Beteiligten den Zustand der Wohnung, des Hauses, des Büros, des Geschäfts, … bei Mietantritt genau zu dokumentieren (Fotos, schriftliche Aufzeichnungen usw.). Diese Vorgangsweise kann helfen, Rückzahlungsstreitigkeiten wegen der Höhe der Kaution nach Beendigung des Mietvertrages zu vermeiden.

Wurde bei Abschluss des Mietverhältnisses kein Makler involviert, der für die rechtmäßige Abwicklung des Geschäftes verantwortlich ist, sollte der zukünftige Mieter sich vom Vermieter eine Zahlungsbestätigung über den Kautionsbetrag geben lassen.

Nach Beendigung des Mietvertrages für die Wohnung / das Haus muss der Zustand in dem die Immobilie angemietet wurde wieder hergestellt werden („Herstellung des ursprünglichen Zustandes“) “Gewöhnliche Abnutzungen” muss der Vermieter / die Vermieterin hinnehmen.

Gibt es keine Beanstandungen seitens des Vermieters, erhält der Mieter / die Mieterin nach Auflösung des Mietvertrages die Kaution inklusive Zinsen von diesem zurück. In der Regel wird die Kaution mindestens zum Eckzinssatz veranlagt.

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Kategorien: Wohnen / Haushalt

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