Vorstellung vom Tod

27. Oktober 2010 – Todesfall / Trauer

Todesvorstellungen

Thanatopsychologie:

Beschäftigt sich psychologische Vorstellung vom Tod (griech. thana-tos) bildet sich in der Kindheit erst schrittweise. Ein «reifes» Todeskonzept verfügt über Einsicht:

- in die Irreversibilität (Endgültigkeit)

- Non-Funktionalität (Fehlen aller Lebenstätigkeit) und

- Universalität (der Tod trifft alle Lebewesen und ist grundsätzlich unvermeidlich).

Todesvorstellungen von Kindern:
Bis zum Alter von fünf Jahren fassen Kinder den Tod als eine Art Schlaf auf. Spätestens mit zehn Jahren wird der Tod von Kindern korrekt erfasst.

Die Thanatopsychologie beschäftigt sich mit Erkenntnissen über das Erleben und Verhalten von Menschen gegenüber Sterben, Tod und Verlust.

Hauptthemen der Thanatopsychologie:

  • Todesvorstellungen und ihre Entwicklung
  • Einstellungen zum Tod
  • Vortoderfahrungen
  • Sterbeprozeß
  • Sterbebeistand
  • Interaktion mit Sterbenden
  • Sterben als psychosoziales Verhalten
  • Trauer

Die Thanatopsychologie befasst sich auch mit den mannigfaltigen Auswirkungen, die Vorstellung des Todes oder das reale Ereignis, auf das Verhalten und Erleben von Menschen hat.

Feifel und Kübler-Ross spielen in der Geschichte der Thanatopsychologie eine große Rolle.

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Kategorien: Todesfall / Trauer

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