Tod / Todesfall, Notar

6. Juni 2010 – Todesfall / Trauer

Notare regeln Verlassenschaft

Erbe wird vom Notar rechtmäßig aufgeteilt

Nach dem Ausstellen einer Sterbeurkunde verständigt das für den Wohnsitz des Verstorbenen zuständige Standesamt das Bezirksgericht. Dieses bearbeitet den Akt und leitet ihn an einen Notar weiter. Die Zuständigkeit der Behörden und des Notars wird – entsprechend dem Hauptwohnsitz des Verstorbenen – nach dem Sprengel festgelegt. Sind in einem Sprengel mehrere Notare tätig, erfolgt eine Aufteilung der Akten.  Dies ist in größeren Städten der Fall. Das Bezirksgericht gibt Ihnen Auskunft darüber, welcher Notar zuständig ist und vom Gericht mit der Abhandlung der Verlassenschaft beauftragt wurde. Dieser bestellte Notar nimmt selbständig Kontakt mit den Hinterbliebenen auf und sendet diesen eine Einladung zur Verlassenschaftsabhandlung. Dies kann – je nach Sprengelgröße – auch erst mehrere Wochen nach dem Ableben erfolgen.

Tipp: Sollte es einen Notar geben, der immer die  Anliegen der Familie abgehandelt hat, können sich die Erben einstimmig und schriftlich auf die Abhandlung der Verlassenschaft durch den Notar ihres Vertrauen einigen. Dies muss dem Bezirksgericht so bald wie möglich bekannt gegeben werden, damit der Akt ohne Umwege an den,- von den Hinterbliebenen nominierten – Notar gelangt.

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Kategorien: Todesfall / Trauer

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