Mama/Papa gestorben

27. Januar 2012 – Seiten für Kinder/Jugendliche

Schwester/Bruder tot

Nahe Bezugsperson gestorben – Für Kinder, die trauern!

Ein Mensch, den du sehr lieb gehabt hast, ist gestorben. Vielleicht ist es deine Mutter, dein Vater, deine Schwester oder aber dein Opa. Das ist sehr schlimm, macht sehr traurig und tut auch sehr weh!

• Gerade am Anfang kann und will man es nicht glauben, dass es wirklich so ist. Man denkt, das muss ein Irrtum sein. Man glaubt, dass derjenige bestimmt wiederkommt. So geht es vielen. Das ist normal. Aber der Verstorbene kommt nicht zurück, so sehr man es sich auch wünscht.

• Wenn du den Verstorbenen nochmals sehen möchtest, dann sage diese ganz deutlich. So kann man besser verstehen, dass es wirklich stimmt.

• Wenn du nicht weißt, wie und was du tun sollst – tu so, wie du es möchtest. Wenn du weinen willst, dann weine. Wenn du spielen willst, dann geh spielen. Wenn du nicht reden willst, dann schweige.

• Wenn jemand stirbt ist es ein Auf- und Ab wie auf einer Achterbahn: Man ist traurig, manchmal auch wütend und verzweifelt, manche fühle sich schuldig und haben Angst. Angst selbst zu sterben oder Angst, dass jemand anderer, den man mag, auch stirbt. Manchen Kindern hilft es, wenn sie darüber sprechen können, manche würden am liebsten auf irgendetwas einschlagen, Sport machen, rennen, laute Musik hören oder einfach nur weinen. Traurig-Sein kann sehr unterschiedlich sein, es gibt aber kein richtig oder falsch. Mach Dinge, die du gerne tust und die dir Spaß machen!

• Du darfst auch lachen und fröhlich sein. Lachen ist wichtig und nur weil du lachst, heißt das nicht, dass du nicht trotzdem traurig bist, dass der geliebte Mensch gestorben ist. Dabei ist es egal, was die anderen von dir denken.

• Jeder Mensch, der gestorben ist, lebt durch die Erinnerungen weiter. Denke an die schönen gemeinsamen Zeiten. Lache über lustige Erlebnisse und bewahre deine Erinnerungen und Dinge, die dich an den Verstorbenen erinnern, auf. Wenn du magst, stelle ein Foto auf.

• Manchmal möchte man seinen Eltern oder den Verwandten nicht erzählen, dass es einem nicht gut geht. Aber es ist wichtig, jemanden zu sagen, dass es einem nicht gut geht: Vielleicht Freunden oder einer Lehrerin, die du gerne hast. Und es gibt noch andere Menschen die für dich da sind: Bei RAINBOWS kannst du andere Kinder kennenlernen, bei denen auch jemand gestorben ist oder du kannst mit einer RAINBOWS-Mitarbeiterin über alles reden.

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