Vernachlässigung Haushalt

24. März 2011 – Scheidung / Trennung

Haushaltsführung wird vernachlässigt

Im Sinne des partnerschaftlichen Prinzips haben beide Ehepartner nach ihren Verhältnissen zur Haushaltsführung bei zu tragen. Wie viel jeder der beiden Ehepartner beisteuern muss, richtet sich nach den jeweiligen, sonstigen Beiträgen zur Lebensführung.
Sind z.B. beide Ehepartner voll berufstätig, müssen auch beide im gleichen Ausmaß im Haushalt mitarbeiten. Als Gegenbeispiel kann man die Hausfrauenehe (der Ehemann arbeitet und verdient das Geld, die Ehefrau führt den Haushalt) anführen.
Wird die Haushaltsführung böswillig vernachlässigt, gilt das als Scheidungsgrund.
Im Rahmen der Scheidung werden Frauen öfter mit dem Vorwurf der Vernachlässigung der Hausarbeit konfrontiert, als Männer.
Zeitweilige chaotische Zustände im Haushalt auf Grund von Überlastung durch Krankheit, etc. stellt keine böswillige Vernachlässigung dar.
Hinweis: Wird die Vernachlässigung des Haushalts als Scheidungsgrund angeführt, dann sollte man dies auch schlüssig beweisen können.

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Kategorien: Scheidung / Trennung

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