Einvernehmliche Scheidung/Ehescheidung

1. April 2011 – Scheidung / Trennung

Scheidung ist einvernehmlich

Man spricht von einvernehmlicher Scheidung, wenn:

  • Beide Ehepartner beantragen die Scheidung gemeinsam und nicht gegeneinander
  • Die Lebensgemeinschaft ist seit mindestens 6 Monaten aufgehoben
  • Beide Seiten müssen die unheilbare Zerrüttung der Ehe eingestehen (Die Zerrüttung wird vom Gericht nicht geprüft)
  • Eine schriftliche Vereinbarung vorliegt in der: Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Vermögensaufteilung, Wohnrecht, Aufteilung von Ersparnissen, Schulden und Gebrauchsvermögen, Obsorge, Besuchsrecht der Kinder, etc. geregelt ist

Gibt es kein Einvernehmen in einem der oben genannten Fragen z.B. die Obsorge, muss eine andere Form der Scheidung gewählt werden.
Bei der einvernehmlichen Scheidung geht es um das Zerrüttungsprinzip und nicht um die Verschuldensfrage. Ist die Scheidung einmal ausgesprochen kann die Verschuldensfrage nicht mehr geltend gemacht werden.
Hingegen kann man ein strittiges Verfahren – eine Scheidungsklage – jederzeit in eine einvernehmliche Scheidung – in einen Vergleich – umwandeln.
Gibt aber einer der beiden Ehepartnern an, dass die “Trennung von Tisch und Bett” nicht vollzogen ist, wird das Verfahren seitens des Gerichts unterbrochen.

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Kategorien: Scheidung / Trennung

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