Ausforschung von Personen

11. November 2010 – Scheidung / Trennung

Informationen zu unbekannten Personen

Beschaffung von Beweismaterial

Verfügt  man über keine Informationen über den Aufenthaltsort einer z. B.: erbberechtigten Person, muss diese Person innerhalb von sechs Monaten ausfindig gemacht werden. Detektive übernehmen diese Aufgabe meist im Auftrag des Notars, welcher mit der Abhandlung der Verlassenschaft beauftragt ist. Bis zum Auffinden des Erben wird vom Verlassenschaftsgericht ein Abwesenheitskurator bestellt und ein Erbenedikt erlassen.

Sollte es nach sechs Monaten noch nicht gelungen sein, die erbberechtigte Person auszuforschen, wird das Verfahren wieder aufgenommen und der entsprechende Erbanteil verwahrt. Die Nachforschungen müssen fortgesetzt werden. Sie dürfen erst eingestellt werden, wenn der Erbberechtigte ausgeforscht oder sein Tod nachgewiesen ist, bzw. das vorhandene Vermögen der Erbschaft / der Nachlass durch die Verfahrens- und Nachforschungskosten aufgebraucht wurde.

Detektive sind auch nützlich bei der Ausforschung von Personen, die sich ihrer Unterhaltspflicht entziehen wollen (Unterhaltspflichtiger Vater / Mutter), indem sie ihren Aufenthaltsort nicht bekannt geben. Leider verschwinden manche Menschen plötzlich, und es gibt keine Anhaltspunkte über deren weiteren Verbleib.

Informationen über das Schicksal dieser Menschen sind z.B. für die Verlassenschaftsabhandlung / die Erbfolge wichtig. Für die Einleitung des Verfahrens benötigt man eine Sterbeurkunde oder eine Todeserklärung. Bevor diese Dokumente nicht vorliegen, kann z.B. eine Lebensversicherung nicht ausbezahlt werden.

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Kategorien: Scheidung / Trennung

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