Wohlverhaltensklausel

6. Juni 2010 – Recht / Gesetz

Wohlverhaltensgebot

Eltern sind verpflichtet sich wohl zu verhalten

Alle mit der Obsorge betrauten Personen, sowie Personen die sonstige Rechte und Pflichten gegenüber einem Kind haben, haben zur Wahrung des Kindeswohles alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zu anderen Personen beeinträchtigen könnte.

Das Unterlassungsgebot erfasst ein breites Spektrum an denkbaren Verhaltensweisen, wie etwa herabwürdigende oder beleidigende Äußerungen oder gar Gewalttätigkeiten gegenüber dem anderen Elternteil, aber auch Vereinnahmungen, Aufwiegelungen oder gar Aufhetzungen des Kindes, Versuche, über das Kind Einzelheiten des Privatlebens des anderen Elternteils oder der mit der Obsorge betrauten Person zu erfahren, auf diese Lebensverhältnisse gar Einfluss zu nehmen und Ähnliches (RV KindRÄG 2001)

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Kategorien: Recht / Gesetz

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