Krisenintervention

6. Juni 2010 – Psyche / Glaube

Intervention bei einer Lebenskrise

Was ist eine Krisenintervention?

Allgemein spricht man von Krisenintervention bei einer kurzfristige Einflussnahme von außen, wenn sich die Akutsituation für den Betroffenen zuzuspitzen droht.

Das Ziel der Intervention ist, eine kritische Entwicklung zur möglichen Katastrophe aufzuhalten.
Psychische Krisen können ausgelöst werden durch:

  • Tod eines nahen Angehörige
  • Naturkatastrophen
  • Gewalterfahrungen
  • Unfall
  • Diagnose einer Erkrankung, etc.

Es gibt ein Angebot an spezialisierten, ambulanten und klinischen  Kriseninterventionsdiensten.

Die Betreuung von Menschen mit akuten psychischen Belastungsreaktionen nach Unfällen oder Katastropheneinsätzen wird von entsprechend geschulten Helfern der Polizei, der Feuerwehr, der Kirchen (Notfallseelsorge) oder der Rettungsdienste (Krisenintervention im Rettungsdienst) übernommen.

Im medizinischen Zusammenhang wird der Begriff insbesondere bei der Beschreibung der professionellen Reaktion auf eine Psychiatrische Krise verwendet.

Im Umfeld der Sozialarbeit spricht man von Krisenintervention bei:

  • Arbeitslosigkeit
  • Armut
  • Gewalt
  • Überschuldung, etc.

In der Folge beleitet z.B. der/ die Dipl. Lebens-und SozialberterIn den Betroffenen in der individuellen Krisensituation, z.B. zur Schuldnerberatung, beim Umzug ins Frauenhaus, etc.

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Kategorien: Psyche / Glaube

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