Ergänzung zur Psychotherapie

21. Mai 2010 – Psyche / Glaube

Selbsthilfegruppe / Selbsthilfegruppen

Austausch von Erfahrungen unter Betroffenen

Seit langem sind Selbsthilfegruppen als wesentliche Ergänzung zu anderen psychotherapeutischen Angeboten gesellschaftlich und wissenschaftlich anerkannt. Wenn man verzweifelt ist und nicht weiß, was man machen soll, ist eine Gruppe Gleichgesinnter oft  ein Ausweg. Hier fühlt man sich verstanden, weil jeder Gruppenteilnehmer ähnliche Probleme zu bewältigen trachtet. Die Lage des jeweiligen Mitbetroffenen ist fast genauso misslich wie die eigene. Am Wege des Austausches eigener Erfahrungen und durch gegenseitige Beratung lernen die Betroffenen voneinander, wie man mit den eigenen Problemen besser umgeht  und wie diese eventuell gelöst werden könnten.
Auf diese Weise findet man aus seiner Verzweiflung heraus, lernt das Leben selbständig und wieder eigenverantwortlich zu gestalten. In Selbsthilfegruppen erfahren Sie Ermutigungen durch andere, die in einer vergleichbaren Situation sind. Weiters tragen solche Treffen zur Überwindung von Isolation und Einsamkeit bei. Man erlernt es, weiterzuleben sowie Lebensqualität und Lebensfreude zurück zu gewinnen.

Wie man eine Selbsthilfegruppe findet:

  • Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen; dort wird man auch beraten, wenn man eine eigene Selbsthilfegruppe gründen will und erhält Hilfe bei der Gewinnung von Gruppenteilnehmern
  • Service-Einrichtungen der Gemeinden
  • Arzt und Auskunftsstellen der Kliniken

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Kategorien: Psyche / Glaube

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