Vorsorge treffen

6. Juni 2010 – Hilfe / Beratung

Arten der Lebensversicherung

Welche Arten der Lebensversicherung gibt es?

Lebensversicherungen können folgendermaßen verwendet werden:

  • als Pensionsvorsorge,
  • im Ablebensfall als finanzielle Absicherung für die Ehegatten, Partner, die Kinder, etc.,
  • als Tilgungsträger oder als Besicherung für Kredite.

Das  Angebot ist dementsprechend groß. Es ist ratsam, bevor man sich entscheidet sich ausreichend zu informieren. Es geht ja schließlich um Ihr Geld, Ihre Zukunftsvorsorge bzw. die finanzielle Sicherheit Ihrer Angehörigen.

Arten von Lebensversicherungen:

  • Ablebensversicherung oder Risikoversicherung
  • Erlebensversicherung
  • Er- und Ablebensversicherung
  • Kreditrestschuldversicherung
  • Kapitalversicherung

Ablebensversicherung oder Risikoversicherung:
Die angesparte Versicherungssumme wird nach dem Ableben des Versicherungsnehmers an die begünstigte Person / Personen ausbezahlt. Die Ablebensversicherung erfüllt den Zweck den oder die Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Da die Geldsumme ausschließlich nach dem Ableben  des Versicherungsnehmers ausbezahlt wird, kann z.B. die angesparte Summe nicht schon früher genutzt werden.

Erlebensversicherung:
Es wird beim Vertragsabschluss eine Versicherungsdauer festgelegt. Nach Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer erhält der Versicherte die Versicherungsleistung als einmalige Auszahlung oder als monatliche Rente für einen definierten Zeitraum. Stirbt der Versicherte vor Ablauf der Versicherungsdauer gibt es keine Leistung.

Er- und Ablebensversicherung:
Eine Kombination aus Ablebensversicherung und Erlebensversicherung ist die Er- und Ablebensversicherung. Wie schon der Name sagt wird die Versicherungssumme sowohl im Ablebensfall (an den Begünstigten) als auch bei Erleben des Versicherten (an den Versicherten) fällig.Auf Wunsch kann zusätzlich vereinbart werden, dass nach Ablauf der Versicherungsdauer die Versicherungsleistung entweder in Form einer einmaligen Zahlung oder als Rente ausbezahlt wird. Diese Möglichkeit nennt man Rentenoption.

Kreditrestschuldversicherung:
Zur Sicherstellung von Krediten wird häufig eine Kreditrestschuldversicherung abgeschlossen. Im Fall des Ablebens des Kreditnehmers deckt die Versicherung die noch offenen Kreditraten, vom  Zeitpunkt des Todes des Versicherungsnehmers an, ab. D.h. die Raten die bis zum Zeitpunkt des Todes nicht bezahlt wurden, sind nicht durch die Kreditrestschuldversicherung abgedeckt.

Kapitalversicherung:
Es wird eine bestimmte Summe einmalig (Einmalerlag) eingezahlt. Die Veranlagung erfolgt über die Versicherungsanstalt für einen festgelegten Zeitraum. Nach Ablauf der Versicherungsdauer  kann die Versicherungsleistung als Kapital- oder Rentenzahlung erfolgen.

Tipp: Definieren Sie Ihre Vorstellungen und Ihren Bedarf und vergleichen Sie die verschiedenen Varianten der Vorsorge.

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