Todesfall / Pflege der Haustiere

6. Juni 2010 – Hilfe / Beratung

Haustier: Tod des Besitzers

Was macht man mit dem Haustier, wenn sich nach dem Tod des Besitzers niemand für das Tier interessiert?

Was passiert mit einem Haustier nach dem Tod des Besitzers? Jeder verantwortungsbewusste Tierbesitzer sollte für den Fall des eigenen Todes oder einer längeren Erkrankung Vorsorge für sein Haustier treffen. Empfehlenswert ist es, diese Regelung schriftlich festzulegen. Sie können Ihre Vorstellung für die weitere Pflege des Tieres in Ihr persönliches Testament aufnehmen. Beispiel für ein solches “Vermächtnis unter Auflage”: “Ich vermache meinen PKW meiner Nichte unter der Auflage, dass sie meinen Hund Zeit seines Lebens pflegt und versorgt.” Oder Sie schreiben in Ihr Testament eine “Verfügung”:  “Ich verfüge, dass meine Katze in der Tierpension „Musterkatze“ untergebracht wird.” Nachteil einer solchen Verfügung ist, dass sie weder überwacht, noch kontrolliert wird.

Um sicher zu gehen, dass Ihr Tier wirklich gut versorgt wird, empfiehlt es sich, ein Sparbuch bei einem Notar zu hinterlegen, von dem dann die Pflegekosten für das Tier bestritten werden. So ist das Geld zweckgebunden, und die Versorgung des Haustieres ist finanziell abgesichert.

Um eine bestmögliche Lösung zu finden, wenden Sie sich an Ihren Notar oder Rechtsanwalt. Sehr sinnvoll ist es, wenn das Tier einen Pflegeplatz bekommt, den es schon kennt, z.B. jene Tierpension, in der es sich schon während Ihrer Urlaube aufgehalten hat. Das gilt besonders für ältere Tiere.

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Kategorien: Hilfe / Beratung

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