Exekution durch das Gericht

21. Mai 2010 – Hilfe / Beratung

Pfändung

Was ist eine Exekution?

Exekution ist die Durchsetzung von Rechten seitens des Gläubigers gegenüber dem Schuldner. D.h. z.B. Der Mieter hat seine Miete trotz mehrmaliger Mahnung nicht bezahlt. Der Vermieter ist der Gläubiger und der Mieter ist der Schuldner. Der Gläubiger treibt die Schulden mit Hilfe des Gerichts ein.
Wenn auch die anwaltliche Mahnung erfolglos bleibt, gibt es das Rechtmittel der Exekution. Die rechtliche Grundlage für die Exekution ist ein Exekutionstitel. Ein Exekutionstitel ist z.B. ein rechtsgültiges Urteil, ein Vergleich, etc. Der Exekutor prüft den Sachverhalt und bewilligt die Exekution und veranlasst diese, bzw. führt diese auch durch.
Es gibt verschiedene Arten der Exekution:

  • Pfändung und Einziehung von Arbeitseinkommen (Gehaltsexekution), Bankguthaben, sonstigen Forderungen
  • Pfändung und Verwertung von Wertpapieren
  • Pfändung und Zwangsversteigerung von Immobilien
  • Pfändung und Versteigerung von beweglichen Vermögen (Fahrnisexekution)
  • Pfändung und Verwertung von Gewerberechten
  • Pfändung und Verwertung von Geschäftsanteilen

Ist z.B. die Gehaltsexekution erfolglos, gibt es auch die Möglichkeit der Fahrnisexekution, d.h. die Pfändung von beweglichen Vermögen (Im Volksmund: “Kuckuck) und der Zwangsversteigerung damit die Schuld beglichen wird.

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Kategorien: Hilfe / Beratung

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