Trauer: Bücher ab 4 Jahre

6. Februar 2017 – Bücher Tod&Trauer, Bücher-Trauer um Tier

Kindertrauer Kinderbücher Kindergartenalter Tod/ Trauer 
Bücher wurden von RAINBOWS empfohlen

Leb Wohl lieber Dachs
Susan Varley; Betz 2000
Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Dem Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, dem Fuchs Krawattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als der Dachs noch lebte. Doch mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinne-rung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.


Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis

Peter Schössow; Hanser 2005
Niemand weiß, warum die Kleine mit der großen Handtasche wildfremde Leute anpflaumt – bis sich endlich jemand zu fragen traut. Sie ist traurig, weil Elvis tot ist. Nicht der Elvis, sondern ihr Kanarienvogel, der jetzt endlich ein feierliches Begräbnis bekommt. Ihren neuen Freunden kann die Kleine dann auch erzählen, wie Elvis so war und wie schön er gesungen hat. Ein Trostbuch für Kinder und ein wunderbares Bilderbuch voll Poesie.


Der Abschiedsbrief von Opa Maus

Jeanette Randerath, Daniela Chudzinski; Thienmann
Was tun, wenn man traurig ist? Opa ist gestorben. Was das bedeutet, weiß Berti eigentlich nicht. Nur, dass es ihn sehr, sehr traurig macht. Doch Opa hat Berti einen Brief hinterlassen. Zunächst versteht Berti Opas Worte nicht wirklich. Aber mit der Zeit begreift er, was Opa ihm sagen wollte. Und das tröstet Berti über seinen Schmerz hinweg. Ein sensibles Bilderbuch, das Kindern Trost spenden kann. Und ihnen hilft, offen mit ihrer Trauer umzugehen.


Papa, wo bist Du? Ein Kinderbuch zu Tod und Trauer für Kinder

Uwe Saenger, Hospiz Verlag 2005
Der kleine Junge, der seine Geschichte ganz aus seiner Sicht erzählt, wird plötz-lich mit dem Tod seines Vaters konfrontiert. Da seine Mutter ihm aber sagt, dass sein Vater von ihnen gegangen sei, kann er nicht verstehen, dass der Vater nicht mehr nach Hause kommt – schließlich ist er ja nur weggegangen …

Wie der kleine rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder gut ging

Monika Weitze, Eric Battut; Bohem Press 1999
Benno der kleine rosa Elefant hat viel Spaß mit seinem allerbesten Freund Freddi. Doch eines Tages muss Freddi mit seiner Elefantenherde weiterziehen. Traurig bleibt Benno zurück. Er mag nicht mehr essen nicht mehr spielen… Zum Glück erinnert er sich an die weise Eule Heureka die jeden Abend auf ihrem Baum sitzt und den Tieren zuhört. Und selbst der größte Kummer wird bekannt-lich kleiner wenn man jemandem davon erzählen und seinen Tränen freien Lauf lassen kann.


Opas Engel

Jutta Bauer; Carlsen Verlag 2001
Ein kleiner Junge besucht seinen Großvater im Hospiz. Er erzählt ihm die wich-tigsten „Stationen“ in seinem Leben. Er war stets der Mutigste, kletterte auf die höchsten Bäume und sprang in die tiefsten Seen – nicht ahnend, welchen Gefahren er sich aussetzte … Wie war das möglich? Weshalb liefen brenzlige Situationen meistens glimpflich ab? Opa hatte das ganz große Glück, dass jemand auf ihn aufpasste! Wenn sein Enkel ihn besuchte, hing Opa gern seinen Erinnerungen nach: “Junge, mir konnte keiner was. Jeden Morgen lief ich über den großen Platz zur Schule. Ich hatte es eilig und mein Ränzel war schwer. Einmal hätte mich fast ein Bus erwischt …”Die Bil-der zeigen wie ein Engel den Großvater auf seinem Weg begleitet. Berührendes Buch mit wenig Text und humorvoller Illustration. Vielfältige Gesprächsanregungen.

 

Ein Himmel für den kleinen Bären
Dolf Verroen, Erlbruch Wolf; Hanser Verlag 2003
Opa Bär, den der kleine Bär sehr mochte, ist gestorben. Mama Bär sagt, er sei jetzt im Bärenhimmel. Und weil da alle Bären glücklich sind, will der kleine Bär nun auch in den Himmel. Aber wer hilft ihm, dorthin zu gelangen? Der Fuchs will ihn nicht fressen, denn der kleine Bär ist zu mager; der Tiger ist schon satt und der Elefant mag keine Bären. Doch schließlich findet der kleine Bär einen ganz besonderen Himmel.

 

Der alte Bär muss Abschied nehmen
Udo Weigelt, Cristina Kadmon; Nord- Süd- Verlag 2003
Der Bär ist krank und schwach geworden. Er hat ein langes und erfülltes Bären-leben gelebt. Kein Tier im Wald kann sich daran erinnern, dass der Bär einmal nicht da gewesen war – so alt ist er schon. Und als die Tiere die Nachricht hören, dass der Bär krank ist, versammeln sie sich alle bei ihm. Doch still sind sie und bedrückt. Sie wissen nicht recht, was sie tun sollen. Der Bär aber ruft sie zu sich. Er erzählt ihnen, dass seine Zeit gekommen ist um sich auf die Reise zu ma-chen. Eine Reise, auf die sich jeder allein machen muss und wo vorher keiner genau weiß, wohin es geht. Aber der Bär hat geträumt, dass er wieder erwachen und mit all seinen Verwandten und Freunden zusammen sein wird. Die Tiere haben Angst davor, dass der Bär sie verlässt. All die Jahre war er immer für sie da gewesen. Dennoch müssen sie ihn gehen lassen. Trost finden sie in ihren Er-innerungen und darin, dass sie fest zusammen halten. Ein Kinderbuch über das Abschied nehmen, das nichts beschönigt, sondern den Verlust ernst nimmt und doch Raum für Hoffnung lässt. Die Geschichte ist schön geschrieben. Kinder können sich gut mit der Rolle des kleinen Fuchs identifizieren, der neugierig ist, nicht einfach hinnehmen will und der zum Schluss doch Trost findet. Auch die Il-lustrationen sind anrührend, ohne falsch sentimental zu sein.

 

Warum, lieber Tod?
Glenn Ringtved, Charlotte Pardi; Rößler Verlag 2002
Vier Kinder sitzen traurig am Küchentisch, weil ihre geliebte Großmutter sehr krank ist. Ein ungewöhnlicher Gast gesellt sich zu ihnen – ein alter Mann mit schwarzem Umhang. Sie erkennen in ihm den Tod und bieten ihm verzweifelt Kaffee an, damit er die Großmutter vergisst. Der Tod aber erzählt die Geschichte von den Brüdern Leid und Weinen und den Schwestern Freude und Lachen, die sich ineinander verlieben und merken, dass sie nicht mehr ohne einander sein können. Er fragt die Kinder, was das Leben wert sei, wenn es den Tod nicht gä-be. Mit eindringlichen Bildern wird erklärt, warum Menschen sterben müssen. Die Großmutter stirbt am Ende, und der Tod verlässt die Kinder – in Trauer, aber nicht ohne Trost.

 

Und was kommt nach tausend?Eine Bilderbuchgeschichte vom Tod
Bley Annette, Ravensburger 2007
Lisa und den alten Otto verbinden eine enge Freundschaft und die Faszination für Zahlen. Otto erklärt Lisa, dass die Zahlen niemals aufhören. Auch sonst weiß er viel, aus dem Garten und vom Anfang und dem Ende aller Dinge. Lisa begleitet Otto, als er stirbt und sie scheinbar allein lässt. Scheinbar, denn in Gedanken fühlt sich Lisa ihm immer noch ganz nah. – Diese emotionale Geschichte mit kindlichen Zeichnungen am Bildrand geht aus vom Erleben des Kindes. Damit ist sie schon kleinen Lesern gut zugänglich. Eine sensibel erzählte Geschichte über die tiefe Verbundenheit zweier Freunde. Sie hilft Kindern, mit dem Tod eines geliebten Menschen umgehen zu können.

 

Abschied von Tante Sofia
Hiltraud Olbrich, Astrid Leson, Kaufmann 1998
Die behutsam erzählte Geschichte handelt von der Freundschaft der alten Tante Sofia mit Franziska und Fabian. In den gemeinsamen Gesprächen erfahren Kin-der vieles über die Vorstellungen und Hoffnungen Tante Sofias und über ihre Überzeugung, dass die Toten wie die Lebenden nahe bei Gott sind. Als Tante Sofia stirbt, sind die Kinder – bei aller Trauer, die sie empfinden – vorbereitet.
Das Büchlein eignet sich hervorragend zum Einstieg in Gespräche über Sterben und Tod. Es gibt Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ihre eigenen Ge-danken und Gefühle, ihre Fragen und Ängste auszusprechen und bietet – wenn der Ernstfall schon eingetreten ist – eine Hilfe zur Bewältigung der Trauer.

 

Weil Du mir so fehlst
Ayse Bosse

 

Der Baum der Erinnerung
Britta Teckentrup

 

Für immer in meinem Herzen: Das Trauer- und Erinnerungsalbum für Kinder
Stefanie Wiegel

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Kategorien: Bücher Tod&Trauer, Bücher-Trauer um Tier

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